Video-Einführung in Web-Accessibility und W3C-Standards

Über diese Übersetzung

Diese ehrenamtliche Übersetzung spiegelt möglicherweise nicht genau die Absichten des englischen Originals wider.

Übersetzung auf dem Stand der englischen Version.
Übersetzung aktualisiert: 07 Mar 2019. Englisch aktualisiert: 07 Mar 2019.

Übersetzung: Sandra Kallmeyer. Mitwirkende(r): Stefanie Hegele. WAI dankt Übersetzerinnen und Übersetzern und begrüßt weitere Übersetzungen.

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Audiodeskription

Dieses Video enthält keine Audiodeskription, da das Bildmaterial lediglich das Audio unterstützt und keine zusätzlichen Informationen liefert. In diesem Fall wäre die Audiodeskription für die meisten Menschen, einschließlich jener, die die Bilder nicht sehen können, mehr ablenkend als nützlich. Das untenstehende Transkript enthält Beschreibungen des unterstützenden Bildmaterials.

Beispiele für Videos mit Audiodeskription finden Sie unter Web-Accessibility-Perspektiven – Audiodeskription (YouTube-Playlist). Alternativ können Sie eins der Videos auf der Seite Web-Accessibility-Perspektiven (auf Englisch) ansehen und „Audiodeskription ein“ („Enable Audio Description”) auswählen.

Transkript mit Beschreibung des Bildmaterials

Audio Bild
Hi! Mein Name ist Shadi Abou-Zahra. Ich arbeite als Accessibility Strategy- und Technology-Spezialist im W3C-Büro, dem World Wide Web Consortium, und heute möchte ich Ihnen mehr über Web-Accessibility erzählen. Web-Accessibility
[Shadi spricht]
Das Web ist für viele Menschen ein essentieller Teil des Lebens geworden. Menschen in einem Internetcafé
Bei der Arbeit. Jemand nutzt einen Computer im Büro.
Zuhause. Jemand nutzt einen Laptop auf dem Sofa.
Und unterwegs. Jemand nutzt ein Mobiltelefon im Laufen.
Web-Accessibility bedeutet, dass Menschen mit Beeinträchtigung das Web gleichermaßen nutzen können. [Shadi spricht]
Beispielsweise kann jemand, anstelle der Hände, einen Mundstab zum Schreiben benutzen. Jemand schreibt mit einem Mundstab.
Ebenso kann jemand mit Hörbeeinträchtigungen Untertitel beim Betrachten von Videos einblenden. Person mit Hörgerät
Oder jemand, der nicht gut sieht, kann ein Bildschirmlese-Programm zum Vorlesen verwenden. Jemand nutzt ein Bildschirmlese-Programm
Accessibility hat viele Vorteile. [Shadi spricht]
Zum Beispiel können Untertitel jedem nutzen, ob in lauter oder leiser Umgebung. Jemand schaut im Büro ein Video mit Untertiteln.
Und ein guter Farbkontrast hilft bei blendendem Licht. Jemand schaut auf ein Mobiltelefon mit Lichtreflexen auf dem Bildschirm
Auch Menschen mit altersbedingten Einschränkungen, wie reduzierter Geschicklichkeit, profitieren. Person mit Tremor hat Schwierigkeiten, eine Maus zu bedienen.
Tatsächlich erfährt jeder dank verbessertem Layout und Design eine bessere Benutzererfahrung. Zwei Personen, die glücklich über eine gut gestaltete Website lächeln.
Viel Accessibility kann direkt in den Code von Webseiten und Applikationen eingebaut werden. [Shadi spricht]
W3C-Webtechnologien, wie HTML, bieten Support für viele Accessibility-Features. HTML-Code einer Webseite
Zum Beispiel Features, die Textalternativen für Bilder zur Verfügung stellen, welche von Bildschirmlese-Programmen laut vorgelesen und von Suchmaschinen benutzt werden. Codebeispiel
Auch Überschriften, Labels und anderer Code unterstützen Accessibility und verbessern die Qualität allgemein. Codebeispiel
Gute Authoring-Tools, wie Wikis, Content-Management-Systeme und Code-Editoren, helfen beim Erstellen von zugänglichem Code, entweder automatisch oder mittels Autoren-Inputs. Beispiel eines Authoring-Tools zum Erstellen von Web-Inhalten
Auch Web-Browser, Media-Player und Apps müssen Accessibility-Features unterstützen. Beispiel eines Web-Browsers zum Anzeigen von Web-Inhalten
Das W3C definiert Standards, die helfen das Web zugänglicher zu machen, und dabei international von Regierungen und der Business-Welt anerkannt werden. [Shadi spricht]
Am bekanntesten sind die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG). Die WCAG entsprechen dem ISO-Standard 40500 und wurden in den europäischen Standard EN 301 549 aufgenommen. Sie sind nach vier Grundprinzipien aufgebaut: Web Content Accessibility Guidelines (WCAG); ISO 40500; EN 301 549
Erstens „wahrnehmbar“ – so dass man den Inhalt beispielsweise sehen oder hören kann. Jemand schreibt auf einem Tablet-Computer und hört dabei das Geschriebene mit Kopfhörern an.
„Bedienbar“ – so dass man den Computer beispielsweise mittels Tastatur oder Stimme benutzen kann. Jemand spricht mit seinem Computer
„Verständlich“ – so dass man beispielsweise klare und einfache Sprache erhält. Zwei Personen schauen verwirrt auf einen Bildschirm mit einer unübersichtlichen Website
Und „robust“ – so dass man verschiedene Technologien zur Unterstützung nutzen kann. Jemand nutzt eine Bildschirmlupe auf einem großen Bildschirm.
Neben den WCAG stellt das W3C auch die Authoring Tool Accessibility Guidelines (ATAG) bereit, welche die Anforderungen an Content-Management-Systeme, Code-Editoren und Software definieren. Authoring Tool Accessibility Guidelines (ATAG)
Und die User Agent Accessibility Guidelines (UAAG) definieren die Anforderungen an Web-Browser und Media-Player. User Agent Accessibility Guidelines (UAAG)
Es gibt über eine Milliarde beeinträchtigte Menschen, was 15–20% der Bevölkerung entspricht. Die UN-Konvention für die Rechte der Menschen mit Beeinträchtigung definiert den Zugang zu Information, einschließlich dem Web, als Menschenrecht. Fast alle Länder dieser Welt haben diese UN-Konvention ratifiziert und einige haben darüber hinaus verbindliche Richtlinien verabschiedet. Doch unabhängig von Gesetzen und Regulierungen ist die Implementierung von Accessibility-Standards essentiell für Menschen mit Beeinträchtigung und nützlich für alle. [Shadi spricht]
Mehr Informationen zu Web-Accessibility erhalten Sie unter w3.org/WAI W3C Web Accessibility Initiative
w3.org/WAI

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