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Hi! Mein Name ist Shadi Abou-Zahra.

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Ich arbeite als Accessibility Strategy-
und Technology-Spezialist im W3C-Büro,

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dem World Wide Web Consortium,

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und heute möchte ich Ihnen mehr
über Web-Accessibility erzählen.

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Das Web ist für viele Menschen ein
essentieller Teil des Lebens geworden.


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Bei der Arbeit.

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Zuhause.

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Und unterwegs.

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Web-Accessibility bedeutet, dass Menschen mit Beeinträchtigung das Web gleichermaßen nutzen können.

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Beispielsweise kann jemand, anstelle der
 Hände, einen Mundstab zum Schreiben benutzen.

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Ebenso kann jemand mit Hörbeeinträchtigungen
Untertitel beim Betrachten von Videos einblenden.

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Oder jemand, der nicht gut sieht, kann ein
 Bildschirmlese-Programm zum Vorlesen verwenden.

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Accessibility hat viele Vorteile.

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Zum Beispiel können Untertitel jedem nutzen,
ob in lauter oder leiser Umgebung.

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Und ein guter Farbkontrast hilft
bei blendendem Licht.

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Auch Menschen mit altersbedingten Einschränkungen,
wie reduzierter Geschicklichkeit, profitieren.

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Tatsächlich erfährt jeder dank verbessertem
Layout und Design eine bessere Benutzererfahrung.

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Viel Accessibility kann direkt in den Code
von Webseiten und Applikationen eingebaut werden.


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W3C-Webtechnologien, wie HTML, bieten Support
für viele Accessibility-Features.

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Zum Beispiel Features, die Textalternativen
für Bilder zur Verfügung stellen,


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welche von Bildschirmlese-Programmen laut
vorgelesen und von Suchmaschinen benutzt werden.

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Auch Überschriften, Labels und
anderer Code unterstützen Accessibility

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und verbessern die Qualität allgemein.

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Gute Authoring-Tools, wie Wikis, Content-
Management-Systeme und Code-Editoren,

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helfen beim Erstellen von zugänglichem Code,
entweder automatisch oder mittels Autoren-Inputs.

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Auch Web-Browser, Media-Player und Apps
müssen Accessibility-Features unterstützen.

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Das W3C definiert Standards,
die helfen das Web zugänglicher zu machen,

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und dabei international von Regierungen
und der Business-Welt anerkannt werden.

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Am bekanntesten sind die Web Content
Accessibility Guidelines (WCAG).

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Die WCAG entsprechen dem ISO-Standard 40500

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und wurden in den europäischen Standard
EN 301 549 aufgenommen.

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Sie sind nach vier Grundprinzipien aufgebaut:

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Erstens „wahrnehmbar“ – so dass man den
Inhalt beispielsweise sehen oder hören kann.

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„Bedienbar“ – so dass man den Computer beispielsweise
mittels Tastatur oder Stimme benutzen kann.

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„Verständlich“ – beispielsweise so, dass Leute
klare und einfache Sprache erhalten.

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Und „robust“– so dass man verschiedene
Technologien zur Unterstützung nutzen kann.

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Neben den WCAG stellt das W3C auch die Authoring
Tool Accessibility Guidelines (ATAG) bereit,

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welche die Anforderungen an Content-Management-
Systeme, Code-Editoren und Software definieren.

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Und die User Agent Accessibility Guidelines (UAAG)

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definieren die Anforderungen an
Web-Browser und Media-Player.

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Es gibt über eine Milliarde beeinträchtigte Menschen,
was 15–20% der Bevölkerung entspricht.

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Die UN-Konvention für die Rechte der Menschen
mit Beeinträchtigung definiert

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den Zugang zu Information,
einschließlich dem Web, als Menschenrecht.

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Fast alle Länder dieser Welt haben
diese UN-Konvention ratifiziert

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und einige haben darüber hinaus
verbindliche Richtlinien verabschiedet.

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Doch unabhängig von Gesetzen und Regulierungen

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ist die Implementierung von Accessibility-Standards
essentiell für Menschen mit Beeinträchtigung

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und nützlich für alle.

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Mehr Informationen zu Web-Accessibility
erhalten Sie unter w3.org/WAI
